Bürster, Helga – Flintenweiber

Bürster, Helga
Flintenweiber
978-3-95451-390-1
Emons

Inhalt:

Privatdetektivin Thea Thading hat ihren ersten Auftrag: Sie soll herausfinden, welcher Hund sich am Zaun ihres Nachbarn erleichtert. Doch dann kommt ihre alte Bekannte, die Wittmunder Kommissarin Wilma Menkens, ins Oldenburger Land, gemeinsam mit den Damen ihres Schützenvereins. Nur wenig später liegt Wilma angeschossen im Maisfeld – nicht weit entfernt von einer Leiche mit einem Sack voller Cannabis . . . (Quelle emons)

Zusammenfassung:

Dieses Buch habe ich vor einigen Jahren gelesen und mir dazu kurze Notizen gemacht. Der Titel und das in orangefarbenen Tönen gehaltene Cover mit Rehbock-Motiv ließen mich auf einen interessanten Krimi im Jagd-Milieu hoffen. Dies war leider nicht der Fall.

Die Geschichte ist vom Handlungsstrang her eigentlich in sich stimmig, jedoch kommen die Hauptprotagonisten sehr blass daher und die burschikos-poltrig-penetrante Art der Hauptprotagonistin Thea traf leider nicht meinen Geschmack. Vieles kam mir zu platt, derb und zu gewollt daher. Einiges war übertrieben, z.B. als Thea von einem Clown Gummibärchen bettelt, damit sie nicht verhungert! Also das war schon lächerlich. Auch die teilweise amouröse Anziehungskraft zwischen Kommissar Huntemann und Thea „zündete“ bei mir nicht und lies für mich keine Spannung entstehen. Der Auftritt des „Wilden Willi“ war dermaßen niveaulos, da fehlten mir die Worte.  So hat insgesamt einiges meinen Lesegenuss gestört. Aus diesem Grund habe ich den Roman ab der Hälfte nur noch überflogen, da die Umsetzung und Beschreibung mich als Leser nicht bis zum Schluss fesseln konnte.

Nichts desto trotz hatte die Autorin mit dieser Geschichte eine gute Idee, die aber mit der jetzigen Umsetzung noch reichlich Potenzial und „Luft nach oben“ hat.

Fazit: Manche Regionalkrimis haben einen guten Plot und ein tolles Setting, aber es hapert dann an der literarischen Umsetzung: an den holprigen Dialogen, an der Umsetzung und dem Schreibstil. Schade. Ich würde diesen Band daher nur bedingt empfehlen, allerdings könnte es sich lohnen, die Autorin im Auge zu behalten, denn oft werden die Bände von mal zu mal besser. Mal abwarten. Zudem habe ich gerade gesehen, dass Helga Bürster auch „Luzies Erbe“ geschrieben hat, ein Buch, dass noch auf meiner Wunschliste steht.

Das Buch erschien am 17. September 2014

Link zum Buch Verlag: https://www.emons-verlag.com/programm/flintenweiber

Reihenfolge „Thea Thading“:

  1. Insel, Wind und Tot
  2. Flintenweiber

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