Sarah J. Maas – Das Reich der sieben Höfe / Band 1 Dornen und Rosen

Maas, Sarah J.
Das Reich der sieben Höfe
Band 1 Dornen und Rosen
978-3-423-76163-5
Dtv

Inhalt:

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren. (Quelle dtv)

Zusammenfassung:

Ich bin mal wieder zu spät. Vor zwei Jahren erschien „Das Reich der sieben Höfe“ und auf vielen Blogs die ich lese, war es einfach „DAS“ Buch schlechthin. Mich hatte es auch sehr gereizt, aber ihr wisst ja wie es ist, man hat noch so viel anderes zum lesen … Immerhin, jetzt für die Zeit um Weihnachten und Neujahr habe ich mir alle vier Bände in meiner Stadtbücherei ausgeliehen, um sie in einem Rutsch „durchzusuchten“. Ich freute mich sehr darauf.

Die Geschichte erzählt von einem 19-jährigen Mädchen namens Feyre. Ihre Familie war reich gewesen, aber eine schlechte Investition des Vaters hat sie in den Bankrott getrieben. Feyre hat noch zwei Schwestern, Nesta und Elaine. Besonders Elaine ist eine Schönheit aber beide Schwestern haben gemeinsam, dass sie die Armut komplett ignorieren. So bleibt alles an Feyre hängen, sie geht auf die Jagd und macht auch überhaupt die „Drecksarbeit“ rund um ihre armselige Hütte. Mir kam sie wie „Cinderella“ vor, nur ohne Stiefmutter. Die Mutter der drei Schwestern ist gestorben, und ausgerechnet Feyre musste der sterbenden Mutter einen Eid schwören, was irgendwie unverständlich war, da sie nicht die Lieblingstochter war. Sie musste schwören, die Familie zu beschützen. Ich habe mich gefragt, ob vielleicht noch mehr dahintersteckt, mal abwarten was in den kommenden Bänden passiert. Feyres Vater wurden, weil er die Schulden nicht bezahlen konnte, die Knie zertrümmert, jetzt kann er kaum noch gehen und kaum etwas zum Unterhalt beitragen. Wie schon erwähnt, alles bleibt an Feyre hängen. Und so ist sie unter großen Druck, als sie auf die Jagd geht und einen Wolf erlegt, der ein Reh jagt. Feyre ist froh, denn das Reh bedeutet für ein paar Wochen keinen Hunger und das Wolfsfell kann sie auf dem Markt verkaufen.

Feyre lebt in einer ärmlichen Welt, einer Insel, Großbritannien ähnlich.  Der südliche Teil davon ist ihre bescheidene Welt, die Welt der Sterblichen und wird vom riesengroßen Rest durch eine Mauer abgetrennt. Hinter dieser Mauer teilen sich die grausamen Fae den Rest der Insel, genannt Prythian, unterteilt in sieben Höfe.

 

Hof der Nacht

Hof des Tages

Hof des Morgens

Winterhof

Sommerhof

Herbsthof

Frühlingshof

 

Als Feyre den Wolf erschießt, tötet sie unwissentlich eine Gestaltwandler-Fae, genannt Andreas. Das erfährt sie aber erst, als es schon zu spät ist, denn eines Abends erscheint eine Fae in furchtbarer Tiergestalt und zwingt Feyre, in das Reich der Fae mitzukommen. Dies ist altes Recht, ein Leben für ein Leben. Feyre muss mitgehen, ob sie will oder nicht. Ihr Vater versucht mit dem Fae zu verhandeln:

Zitat Seite 51 „Bitte edler Herr, … Feyre ist meine Jüngste. Ich flehe euch an, verschont sie. Sie ist doch … sie ist doch …“

Die Frage ist, was ist sie? Ob das evtl. noch eine Bedeutung für die Geschichte hat? Ich bin gespannt und denke es fast, denn Feyre bekommt noch einen Ratschlag mit:

Zitat Seite 54: „Du warst immer viel zu gut für das hier. Zu gut für uns, zu gut für alle anderen. Wenn dir die Flucht gelingt, oder wenn du sie davon überzeugen kannst, dich gehen zu lassen, kehr nicht zurück.“  … „Kehre niemals zurück“.

Feyre geht mit dem Fae auf die andere Seite der Mauer, sie wird zum Frühlingshof gebracht. Bis dahin fand ich die Geschichte eigentlich recht spannend erzählt. Aber ab dann wurde es für mich leider sehr langatmig.

Das lag zum einem schon mal an der Umgebung, diese lieblichen Landschaften und der ganze Überfluss, dass viele Essen, der Reichtum der Fae, das war in meinen Augen sehr kindlich dargestellt. Kindlich und auch vollkommen naiv und überzogen war Feyres Verhalten. Sie hatte keinen Respekt vor den Fae, was sie aber eigentlich hätte haben müssen. Sie nahm sich ziemlich viel heraus, und der angeblich gefährliche High Lord des Frühlingshofes ließ sich das unglaublicherweise gefallen. Ab da war für mich die Glaubwürdigkeit dahin und ich langweilte mich.

Vor allem zieht sie alleine los um einen Suriel zu fangen, in meinen Augen passt das nicht zusammen. Dafür ist sie noch nicht lange genug im Land der Fae und ich fand sie sehr naiv.

Die Fae im Allgemeinen werden als Bestien dargestellt, die High Lords an den Höfen kaltherzig, emotionslos und gewalttätig. Feyre hat Glück gehabt, dass sie ausgerechnet an Tamlin, den High Lord des Frühlingshofes geriet. Dieser will anders als sein brutaler und bestialischer Vater sein und schenkt Feyre praktisch im Land der Fae die Freiheit. Sie kann tun und lassen was sie will. Natürlich misstraut Feyre dieser ganzen Handlungen, aber es ist tatsächlich so. Und so langsam gewöhnt sie sich an den prächtigen Palast und die vielen Kunstwerke. Feyre hat schon immer gerne gemalt, und findet in Tamlin einen Kunstkenner. Beide kommen sich so näher.

High Lord Tamlin vom Frühlingshof ist ein sehr gutaussehender und durchtrainierter Fae. Er hat goldblonde Haare und grüne Augen, er ist jung, aber bei den Fae ist es ja so, sie können 500 Jahre alt sein und sehen aus wie 25. Insgesamt war Tamlin mir zu ambivalent dargestellt. Wenn er in seinem Palast war, war er unnatürlich friedlich und liebenswürdig und dies passte nicht zu seinem Außenverhalten, wenn er außerhalb seines Schlosses auf Monsterjagd ging. Es passts auch nicht zu seiner Position als High Lord. Ich nahm ihm dem grausamen Fae einfach nicht ab. Das kuriose ist zudem noch, dass alle auf dem Frühlingshof wegen einer Seuche Masken tragen müssen, die sich nicht mehr vom Gesicht ablösen lassen. Diese Seuche würde auch die Sterblichen bedrohen und dies bestärkt Feyre weiterhin darin, einen Weg zurück zu ihrer Familie zu finden.

Eigentlich konnte ich auch nicht verstehen, warum sie unbedingt zu ihrer Familie zurückwill. Ihre Schwestern waren faul, biestig und verwöhnt, ihr Vater antriebslos. Zudem hat ihr Tamlin versichert, dass es ihrer Familie besser gehen würde, er hätte ihnen nicht die „Ernährerin“ genommen. Für ihre Familie wäre gesorgt. Trotzdem fühlt sich Feyre für ihr Versprechen am Sterbebett ihrer Mutter verantwortlich. Sie kann es nicht einfach abtun. Das war mir zu nervig.

Ebenfalls seltsam mutete mich an, dass in dem Schloss gefühlt keine Fae wohnten. Es gibt lediglich ein paar Hauptpersonen wie Tamlins Botschafter Lucien, der Feyre hasst, da sie Andreas in Gestalt des Wolfes getötet hat. Lucien ist aber auch sehr widersprüchlich, er soll gefährlich sein, mag Feyre aber anscheinend doch irgendwie, hilft ihr ab und an. Das komische ist, dass Tamlin und Lucien eigentlich so arrogant angelegt sind, dass es dadurch unglaubwürdig wird, dass sie sich mit Feyre überhaupt unterhalten. Als einzig andere Person im Schloss gibt es noch Feyres Zofe Alis. Ja richtig, Feyre hat sogar eine Zofe! Das ist so unfassbar unglaubwürdig. Feyre wird wie eine Prinzessin behandelt, dabei müsste sie eine Sklavin sein. Da sonst niemand großartig erwähnt wird, fühlte sich der Frühlingshof für mich total leer an.

Am Tag der Frühlingswende (nehme ich mal an), Calanmai im Buch genannt, gibt es eine Frühlingszeremonie, an der Tamlin als High Lord teilnehmen muss. Alle versammeln sich um ein Feuer und rhythmische Trommeln ertönen. Feyre soll im Schloss bleiben, hält sich natürlich nicht daran und gerät natürlich in Bedrängnis, aus der sie ein dunkelhaariger High Lord der Fae rettet.

Zitat Seite 225: „Vor mir stand der schönste Mann, den ich je gesehen habe“.

Schließlich findet Lucien sie und bringt sie zorn-bebend ins Schloss zurück. Dort kommt sie in den frühen Morgenstunden schließlich Tamlin ein wenig näher.

Die Unterhaltung plätscherte so vor sich hin und ich war drauf und dran, dass Buch nicht zu Ende zu lesen. Feyre erschien mir so kindlich trotzig mit ihren, wie es mir schien, nicht ganz so ernsthaften Fluchtversuchen. Dass sie als Mensch gegen Monster kämpft und gewinnt, erschien mir auch nicht sehr glaubhaft. Auch Tamlin konnte ich nichts abgewinnen, er war so weichherzig, was in Anbetracht seines Titels und seiner Vergangenheit nicht authentisch war.

In der zweiten Hälfte gibt es aber einige krasse Wendungen und ein großer Spannungsbogen hält sich bis zum Schluss. Es beginnt damit, dass Rhysand, der High Lord des Hofes der Nacht auftaucht und Tamlin beleidigt. Rhysand findet auch Feyre, und beide erkennen, dass sie sich in der Nacht von Calanmai schon mal begegnet sind. Rhysand ist extrem attraktiv, aber auch extrem grausam. Er will von Feyre ihren Namen wissen und sie nennt ihm den erstbesten der ihr einfällt, von einem Mädchen aus der Nachbarschaft in der Welt der Sterblichen. Dies ist wichtig, weil dieses Mädchen später von Amarantha anstatt Feyre gefoltert und ihre Familie komplett ausgelöscht wird.

Nach dem Auftauchen von Rhys wird Feyre als erstes nach Hause in die Welt der Sterblichen geschickt. Tamlin schenkt ihr die Freiheit, und Feyre weiß so gar nicht richtig, wie ihr geschieht und schon ist sie in ihrem neuen zu Hause. Tamlin hatte Wort gehalten, ihrer Familie geht es sehr gut, sie leben in Luxus. Durch Gedankenmanipulation hat Tamlin ihnen suggeriert, dass Feyre nur bei einer entfernten Tante war. Es hat aber nicht bei allen funktioniert, Nesta, Feyres Schwester, hat einen standhaften Willen und sie will von Feyre wissen, was wirklich passiert ist. Die Frage für mich als Leser war, wieso konnte sie dem Willen einer Fae standhalten? Steckt da mehr dahinter?

Nach ein paar Tagen in Luxus und von Tamlin getrennt, beschließt Feyre, um ihre Liebe zu kämpfen und geht freiwillig in das Land der Fae zum Frühlingshof zurück. Dort ist aber alles zerstört und Tamlin und Lucien sind weg. Nur noch die Zofe und Haushälterin Alis ist dort. Feyre verlang Antworten und Alis erzählt ihr alles, von dem Fluch, mit dem Fae vom Frühlingshof belegt sind. Dass Tamlin eine Sterbliche gefangen nehmen musste, die einen Fae getötet hat und die alle Fae hasst. Erst wenn diese sterbliche ihm seine Liebe gesteht, dann wäre der Fluch gebrochen. Leider hat Feyre Tamlin nie „ich liebe dich“ gesagt, umgekehrt schon. Sie waren so knapp davor, den Fluch zu brechen …

Sie erzählt auch von Amarantha, der selbst ernannten High Queen von Prythian, die die High Lords aller sieben Höfe seit 49 Jahren in einer Höhle gefangen hält und Tamlin und seinen Frühlingshof mit dem Fluch belegt hat. Sie erzählt von Hybern, das heutige Irland, in dem ein grausamer König herrscht der alle Sterblichen versklaven will.

Feyre beschließt, zu Amarantha unter den Berg zu gehen. Egal wie, sie will sich für Tamlin opfern, es ist besser, als nichts zu tun. Sie geht sehenden Auges in ihrem Tod. Die Höhle unter der Erde, in der Amarantha sich und die High Lords der sieben Höfe gefangen hält, ist ein grausamer Moloch. Wider Erwarten will Amarantha ein wenig Amüsement haben, ihr ist langweilig, und so geht sie auf einen Handel mit Feyre ein, in der Sicherheit, dass sie gewinnt. Feyre verlangt im Gegenzug die Freilassung von Tamlin und dem Frühlingshof. Amarantha geht darauf ein, nicht ohne Hintergedanken natürlich und stellt Feyre drei Aufgaben und ein Rätsel. Das Rätsel schafft Feyre nicht zu lösen, und die drei Aufgaben habe es in sich. Schwer, fast nicht zu schaffen. Doch sie erhält Hilfe von unerwarteter Seite. Unter schwierigsten Bedingungen muss sie kämpfen. Als erstes muss sie gegen einen riesengroßen Lindwurm kämpfen, dann sich und Lucien vor herabfahrenden Speeren befreien und in der letzten Aufgabe muss sie drei maskierte Fae umbringen, wobei der letzte Tamlin selber ist. Das kann sie nicht. Damit wäre aber alles verloren.

Die Bewältigung dieser drei Aufgaben sind sehr spannend und ich fieberte mit Feyre mit. Rhys hilft ihr, und man fragt sich, ob er vielleicht doch nicht so grausam ist, wie es scheint oder ob er einen geheimen Plan hat.

Jedenfalls steckt sie bei der letzten Aufgabe im Dilemma. Tamlin töten, oder sich selber töten? Sie denkt nach, alle Lebenssituationen ziehen an ihr vorbei. Irgendwie bleiben Gesprächsfetzen hängen, und sie ahnt, hofft, dass dies die Lösung ist. Und tatsächlich, es funktioniert, sie tötet Tamlin, den sie aber nicht töten kann, da er ein Herz aus Stein hat. Feyre hat die Aufgaben alle gemeistert! Und obwohl einige Fae ihre Freilassung fordern, die Aufhebung des Fluches, behauptet Amarantha, dass nicht ausgemacht wurde, wann sie Tamlin, Feyre und den Frühlingshof frei lässt. Sie dreht komplett durch und foltert Feyre bis zum Tode. Mit dem letzten Atemzug gelingt Feyre aber die Auflösung des Rätsels, und der Fluch ist gebrochen. Nun dreht Tamlin durch und tötet Amarantha, und die anderen Fae töten Amaranthas Armee.

Es gibt dennoch ein Happy End, denn alle High Lords wissen, das sie nur Feyre ihre Befreiung zu verdanken haben und schenken ihr Lebensfunken, der sie wieder zum Leben erweckt und aus ihr eine Fae macht. Sie und Tamlin sind glücklich vereint.

Ein Rätsel gibt es aber noch am Schluss, denn Feyre musste Rhys, dem High Lord vom Hof der Nacht ein Versprechen für seine Hilfe geben. Als er sich von ihr verabschiedet, passiert etwas:

Zitat Seite 474: „…als er mit einem Mal erstarrte. … Ein Schock, das pure Entsetzen, stand ihm ins Gesicht geschrieben, beim Anblick dessen, was er auf meinem Antlitz sah. Er taumelte rückwärts.“

Man darf also gespannt sein, was da noch kommt.

 

Fazit:

Nach der ersten Hälfte hätte ich am liebsten mit dem Lesen aufgehört. Beide Hauptprotagonisten waren mir nicht sympathisch. Wobei der Anfang mit der Hauptprotagonistin Feyre sehr vielversprechend war, jedenfalls bis sie an den Frühlingshof kommt. Dort ist Feyre extrem nervig und naiv, und ihre unnötigen Fluchtversuche zu ihrer undankbaren Familie erschienen mir sehr aufgesetzt und nicht nachvollziehbar. Der männliche Hauptprotagonist Tamlin, der High Lord des Frühlingshofes sah ich keinesfalls als den gefürchteten, arroganten, brutalen und kaltherzigen Fae, den er eigentlich darstellen müsste. Zudem verhält er sich so unnatürlich liebenswürdig zu Feyre, dass ich es fast nicht mehr lesen wollte. Später erfährt man dann warum.

Das Love-Interest zwischen den beiden entwickelt sich sehr zögerlich. Mir fehlten die prickeligen und leidenschaftlichen Momente.

Insgesamt war die erste Hälfte (bis auf den Anfang, als Feyre in Armut lebte) kitschig und kindlich. Bis auf die Monster, die zwischendurch mal auftauchten.

Die Geschichte hatte Komponenten von GOT (die Mauer, die Monster), von „Plötzlich Fee“ (versch. Fae Elemente), Harry Potter (das rollende Auge von Jurian und von Lucien) und von „Die Tribute von Panem“ (die Jagd, die Aufgaben). Das störte mich jedoch nicht.

In der zweiten Hälfte wurde dann alles anders. Es gab mehrere unerwartete Wendungen, neue Protagonisten tauchten auf die sich vielversprechend anhören wie z.B. Rhysand, der High Lord vom Hof der Nacht. Die Verzweiflung Feyres war mit Händen greifbar. Der Fluch. Amarantha. Die Aufgaben. Es wurde so spannend, dass ich nur noch weiterlesen wollte.

Alles in allem: Eine Mischung aus GOT (die Mauer, die Monster), „Plötzlich Fee“ und „Die Tribute von Panem“ (die Jagd, die Aufgaben). Leider ist die erste Hälfte sehr langatmig, aber durchalten lohnt sich. Ab der zweiten Hälfte wird es richtig spannend und man kann den Hype um diese Reihe im Ansatz verstehen.

Sterne: Ich vergebe drei von fünf Sternen. Denn in der ersten Hälfte plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin, dass ich fast geneigt war, abzubrechen. Das lag nicht daran, dass nicht allzu viel passierte, sondern eher, das mir beide Hauptprotagonisten fast unsympathisch wurden. Feyre stellte sich kindisch und naiv an, und Tamlin war in keinster Weise der grausame Fae, der er eigentlich sein sollte. Alles ist so lieblich und voller Farben … Bis auf die Monster, die bisweilen nur mal kurz auftauchen.

Dies ändert sich drastig in der zweiten Hälfte, hier werden Geheimnisse gelüftet, hier müssen Aufgaben erfüllt und die Liebe auf eine Probe gestellt werden. Es tauchen neue Protagonisten und Antagonisten auf. Feyre muss im Kerker um ihr Überleben kämpfen und Tamlin darf sich nichts anmerken lassen.

Das Love-Interest lässt eigentlich lange auf sich warten und es gibt generell nur sehr wenige Szenen. Auch das prickeln zwischen Tamlin und Feyre habe ich vermisst, sie lieben sich, ich rätselte aber, wo das herkommt …

Die zweite Hälfte hat dann die Langatmigkeit und Lieblichkeit der ersten Hälfte gerettet. Es war echt spannend und ich werde den zweiten Band lesen, auch wenn die Geschichte hier so theoretisch hätte enden können, mit Happy End natürlich. Von daher bin ich gespannt, was noch kommt.

Das Buch erschien am 10. Februar 2017

Link zum Buch/Verlag mit Leseprobe: https://www.dtv.de/buch/sarah-j-maas-das-reich-der-sieben-hoefe-dornen-und-rosen-71849/

 

Reihenfolge
Das Reich der sieben Höfe
Band 1 Dornen und Rosen
Band 2 Flammen und Finsternis
Band 3 Sterne und Schwerter
Band 4 Frost und Mondlicht

 

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