Buchmesse in Frankfurt 2019

Buchmesse in Frankfurt!  Die Anfahrt mit dem Zug hat bestens funktioniert, die S-Bahnen zur Buchmesse waren wie immer extremst überfüllt, aber am Einlass ging es ruck-zuck.

Am letzten Sonntag habe ich meine Pläne für die Buchmesse fertiggestellt. Übers ganze Jahr sammele ich zum Beispiel interessante Bücher in einer Liste, in denen ich in Ruhe blättern will, und da ist auch die Buchmesse immer eine gute Anlaufstelle. Dann suche ich mir über die Buchmesse-Seite im Internet aus den Veranstaltungen die für mich wichtigsten heraus. Das funktioniert auch gut, wenn man auf der Seite eingeloggt ist und dann bei der jeweiligen Veranstaltung auf „merken“ geht. Zum Schluss kann man sich die Merkliste dann ausdrucken, sehr praktisch.

Gerade vor ein paar Wochen habe ich die Magdalena-Reihe von Kathleen McGowan gelesen (Beiträge folgen demnächst). Hier spielt die Region Okzitanien in Südfrankreich und die Geschichte der Katharer eine große Rolle. Zufällig wurde ich bei meinen Veranstaltungs-Recherchen über die Buch-Messe Homepage zuerst auf eine Autorenlesung mit Jules Besson aufmerksam. Der Name sagte mir nichts, und so schaute ich nach: Er hat das Buch „Die Toten von Carcassonne“ geschrieben. Erst als ich das Cover sah, schaute ich in meinem Stapel Bücher vom letzten Bücherei-Besuch vor einer Woche nach, und was musste ich feststellten? Eben dieses Buch hatte ich mir, unwissentlich in welcher Region es spielt, ausgeliehen. Obwohl mir die Stadt Carcassonne schon ein Anhaltspunkt hätte sein können. Egal wie, jedenfalls war mir sofort klar, zu Jules Besson musste ich hin.

 

Und so kommt man dann von einem ins andere, und ich fand noch mehrere Veranstaltungen zu der Region Okzitanien, unter anderem: „Le panier d’ÒC“ ein Gang über einen französischen Wochenmarkt, den ich heute auf der Buchmesse in der Gourmet Gallery besucht habe. Leider sind die Fotos von der Kochshow selber nicht so gut geworden, dafür aber einige Lebensmittel selber: Das Salz, der Essig und die getrockneten Kastanien (Chataignons). Letztere durften auch alle probieren, ein besonders „Erlebnis“, denn man muss sie extrem lange „einspeicheln“, kann sie also erstmal nur lutschen, weil sie so hart sind. Ich würde mal schätzen, es dauert sehr viel länger als bei einem Bonbon. Ganz am Schluss erst kann man sie  zerkauen, und das schmeckt schon sehr lecker. Wenn die „Vorarbeit“ nur nicht so lang wäre… Hier der Link zu der kulinarischen Botschafterin der französischen Region Okzitanien https://www.confiture-de-vivre.de/

Kochshow/Verkostung: „Le panier d’ÒC“ ist ein Gang über einen okzitanischen Wochenmarkt, bei dem man sich aus der Fülle des Angebots bedient und im Anschluss ein schmackhaftes Mittagessen, ein déjeuner, zubereitet. Die rosa Linsen aus dem Gers kommen in einem Salat zusammen mit jahreszeitlich passendem Gemüse. Die Rübchen Navets de Pardailhan aus der Region um Saint Chinian bringen erdig-süßliche Aromen mit, die Esskastanien aus dem Naturpark Haut Languedoc sind nahrhaft und halfen schon den Katharern über karge Zeiten. Die geräucherte Entenbrust ist kräftig-deftig und präsentiert die bodenständige Küche der Region Sud-Ouest hervorragend, die Steinpilze aus dem Département Lozère vervollständigen dieses herbstliche Gericht. (Quelle Buchmesse Frankfurt Veranstaltungen)

 

Verschiedene Eindrücke vom heutigen Buchmessetag:
-Eselsohr: eine sehr schöne Zeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur.
-Kindheitserinnerungen: „der kleine Maulwurf“
-Roter Briefkasten: Eine nette Dame verteilte Postkarten, und ich durfte kostenlose Grüße verschicken! Bedingung: Einwurf in den roten Briefkasten.
-Der kleine Mönch: Buch von Pater Zacharias Heyes aus dem Vier-Türme-Verlag
-Zikade: Buch von Shaun Tan; Faszinierender Autor/Illustrator. Ich kenne ihn durch das Bilderbuch „Die Regeln des Sommers“. Faszinierend, aber manchmal auch verstörend. Ich kann man nicht entscheiden.
-Jugendstil von Rolf Toman aus dem h.f.ullmann Verlag: ein spektakuläres Buch in Leinen gebunden, so groß, so viele Seiten, so faszinierende Bilder. Preis 149,00€

 

Es geht nicht ohneHarry Potter:

Postadresse: An Mr. Potter im Schrank unter der Treppe

 

Weitere Eindrücke, einfach so:

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