Deborah Harkness – Diana & Matthew Trilogie

Gerade im Moment bin ich total geflasht !  Habe ich doch durch Zufall auf youtube einen Song zu einer Literaturverfilmung von der “Diana und Matthew Trilogie” von Deborah Harkness entdeckt: “A discovery of witches”

Wie kam es dazu?

Im Kino habe ich in der Vorschau den FilmEverest, ein Yeti will hoch hinaus” gesehen. Darin kam der Song von Fleetwood Mac “You can go your own way” vor, mit Geigeneinlage, was mir total gut gefallen hat.

Kaum zu Hause wollte ich mir den Trailer und Song auf youtube ansehen bzw. anhören und bin dabei zufällig auf die Interpretation des Songs “You can go your own way” von der amerikanischen Folk-Pop-Sängerin Lissie gestoßen, der anscheinend auch als Soundtrack in der Serie “A discovery of witches” läuft.

Das Video dazu war spannend, und meine Neugierde geweckt. Als ich die weiteren Video-Vorschläge anschaute, bemerkte ich, dass diese zu einer Serie Namens “A discovery of witches” gehörten. Weitere Recherchen ergaben dann, dass es die Literaturverfilmung zu der “Diana & Matthew Trilogie” von Deborah Harkness ist, die ich im letzten Jahr gelesen habe.

Dieses Trilogie war damals ein Zufallsfund in meiner Stadtbücherei, von den Covern her ein Eyecatcher und die Inhaltsangabe überzeugte mich zum mitnehmen. Etwas abschreckend war die hohe Seitenzahl und ja, auch der erste Band war nicht so spannend wie erwartet. Insgesamt hat die Trilogie einen sehr ruhigen Erzählton mit einigen Längen, war aber für mich dennoch sehr unterhaltsam. Unterhaltsam nicht im Sinne von rasender Action, sondern eher wie ein langer ruhiger Fluss, in den man aber umso besser eintauchen kann. Die Szenerie, die vor meinem Auge entstand, war einfach fantastisch, wie die Bodleian Bibliothek in Oxford, wie das Mittelalter im zweiten Band, und überhaupt erst die Festung Sept Tours. Familienbesitz, Familientradition. Sehr. Schön. Die Häuser der Familie verteilt über die ganze Welt, die Kunstwerke, die Antiquitäten … hach, ich mag sowas sehr.

Dazu kommt, dass mir die Protagonisten alle ans Herz gewachsen sind. Ich muss vorwarnen, dass geschieht nicht auf Anhieb, gerade im ersten Band bleiben viele blass, aber im dritten Band passt einfach alles, die Familie hält zusammen.

So ist das auch mit der magischen Komponente. Diana die Hexe, entdeckt sehr langsam und sehr mühselig ihre Fähigkeiten. Das zieht sich im ersten und zweiten Band ganz schrecklich, um dann aber im dritten Band praktisch zu explodieren.  Dennoch wendet Diana ihre Zauber nur im Notfall an, von daher gibt es nicht viele „Tricks“ von ihr. Die paranormale Welt in ihrer Umgebung, Matthews Vampirfamilie, die Freunde die Dämonischen Ursprungs sind, das alles fließt wie nebenbei in die Trilogie ein, vermittelt aber von der jeweiligen Spezies ein bestimmtes Bild.

Alles in allem: Trotz der Schwächen habe ich diese Trilogie sehr gemocht. Das Eintauchen in diese Welt mit Hexen, Vampiren, Dämonen und Menschen war so richtig zum abtauchen. Escape lesen. Dennoch eine kleine Warnung, gerade beim ersten Band braucht man etwas Geduld, und insgesamt sollte die Trilogie zügig gelesen werden, damit man „drin“ bleibt.

Hier nochmal die Reihenfolge der Bücher:

Diana & Matthew Trilogie
Band 1 Die Seelen der Nacht
Band 2 Wo die Nacht beginnt
Band 3 Das Buch der Nacht

 

Für mich steht jedenfalls fest, ich werde mir auch die Verfilmung ansehen und die 1. Staffel von “A discovery of witches” sofort auf DVD bestellen!

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