Allende, Isabel – Mayas Tagebuch

Allende, Isabel
Mayas Tagebuch
3518464442
Suhrkamp

Inhalt:

Die neunzehnjährige Maya ist auf der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen, der Polizei, einer brutalen Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Anthropologen und Freund der Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Doch als plötzlich Gestalten aus ihrem früheren Leben auftauchen, gerät alles ins Wanken. „Mayas Tagebuch“ erzählt von einer gezeichneten jungen Frau, die die unermesslichen Schönheiten des Lebens neu entdeckt und wieder zu verlieren droht. Ein unverwechselbarer Allende-Roman: bewegend, spannend und mit warmherzigem Humor geschrieben.(Quelle Buchkatalog)

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich vor ein paar Jahren gelesen und mir dazu damals schon ein paar Gedanken aufgeschrieben, die ich heute vorstellen möchte. Hier also meine Meinung von damals:

Also, zunächst wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil mich weder das Titelbild noch die rückseitige Inhaltsangabe interessierten. Das einzige, was mir positiv auffiel war der Autorenname: Isabel Allende. Sie ist mir ein Begriff, auch wenn ich nur ein einziges Buch von ihr gelesen habe (das Geisterhaus). Da dachte ich, vielleicht ist es an der Zeit, mal wieder eine „Isabel Allende“ zu lesen, damit ich mir erneut ein Bild von der Schriftstellerin machen kann, ob mir ihr Schreibstil und ihre Thematik gefallen oder auch nicht. Denn das Geisterhaus, ich glaube es ist mindestens 20 Jahre her, seit ich es gelesen habe, und ich weiß gar nicht mehr, worum es da überhaupt ging. Nur noch, dass diese Geschichte verfilmt worden ist.

Wie gesagt, Lese-Lust hatte ich keine, da es aber in meiner Stadtbücherei auslag und mich der Gedanke an die bekannte Autorin zum mitnehmen verführte, gab ich dem Buch eine Chance. Und manchmal wird man dann ganz positiv überrascht, wie in diesen Fall. Das Buch hatte mich nach den ersten paar Kapiteln schon in der Hand.

Im Buch berührte mich am meisten die wundervolle Beziehung zwischen Maya und ihrem Großvater, genannt Pops. Diese Beziehung ist so eindrücklich, so wunderbar schön in Worte gefasst, das mir selbst die Worte fehlten. Wo Worte fehlten, kamen mir dann meist die Tränen, vor Rührung, vor Trauer, vor was weiß ich was. DAS hatte ich nicht erwartet.

Und wie dann alles „den Bach runter geht“, und wie Maya am Anfang und am Ende (genialer Erzählstrang) in „Chiloe“ (Insel vor Chile) Zuflucht sucht. Wie sie sich selbst wieder findet, nach all dem Leiden.

Ein schönes Buch.

Link zum Buch/Verlag mit Leseprobe und Interview Isabel Allende: http://www.suhrkamp.de/isabel-allende/mayas-tagebuch_941.html

 

Ein Kommentar zu “Allende, Isabel – Mayas Tagebuch

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