Entdeckt: Brigitte Empfehlungen aus dem Jahr 2014

Vor kurzem bin ich mit meinem privaten „Büro“ in einem anderen Raum im Haus umgezogen. Dabei fiel mir aus der Brigitte Zeitschrift ein Extra Heft in die Hände:

Brigitte Extra – die neuen Bücher 2004

Brigitte Extra – die neuen Bücher 2004

Wow, dachte ich gespannt, ob ich eines der Bücher von damals gelesen habe? Ob ich mich erinnern kann? Wie immer sind etliche Bücher in diesem Extra Heft mit Kugelschreiber angekreuzt. Gefallen mir diese auch heute noch?

Schon immer fand ich die Zuordnung von Brigitte praktisch. Die vorgestellten Bücher werden eingeteilt in Liebe, Biografien, Geschichte, Zeitgeschichte, Krimis, Familie, Gute Laune, Fantasy, Kinder und Jugend, Hörbücher.

Hier habe ich eine Übersicht der Romane, die mir damals gefallen haben und die ich angekreuzt habe, aufgelistet. Aber mal ehrlich, wer von euch kann sich nach über 14 Jahren darin erinnern, ein Buch davon gelesen zu haben und auch noch den Inhalt zu kennen? Wenn jemand das weiß, dass muss es wohl nachdrücklich beeindruckt haben.

 

Folgende Bücher habe ich mir mit Kugelschreiber angekreuzt:  

Liebe:

Linn Ullmann „Gnade“

Martina Borger & Elisabeth Straub „Im Gehege“

 

Biografien und Sachbücher:

Barbara Beuys „Der Preis der Leidenschaft“

Sueli Menezes/Pruni Prasske „Amazonaskind“

Julia Barnes „Fein gehackt und grob gewürfelt“

Jurek Becker „Ihre unvergleichlichen Briefe“

Carl Safina „Ein Albatros namens Amelia“

Nora und Stefan Koldenhoff „Aktenzeichen Kunst“

 

Geschichte:

Helga Glaesener „Safran für Venedig“

Tom Bradby „Der Herr des Regens“

Kai Meyer „Das Buch von Eden“

Nicoals Remin „Schnee in Venedig“

 

Zeitgeschichte:

Susanne Fengler „Fräulein Schröder“

Elisabeth Plessen „Das Kavalierhaus“

 

Krimi:

Val MacDermid „Echo einer Winternacht“

Arnaldur Indridason „Engelsstimme“

Hakan Nesser „Sein letzter Fall“

Liza Marklund „Der rote Wolf“

Andrea Camilleri „Das kalte Lächeln“

Michael Connelly „Unbekannt verzogen“

Ian Ranklin „Die Kinder des Todes“

Martha Grimes „Mordserfolg“

Christina v. Dithfurth „Mit Blindheit geschlagen“

Mark Mills „Amagansett“

Tess Gerritson „Todsünde“

Qui Xiaololng „Die Frau mit dem roten Herzen“

 

Familie: —

 

Gute Laune:

 

Fantasy:

Susanna Clarke „Jonathan Strange & Mr. Norrell

 

Kinder und Jugend:

Christopher Paolini „Eragon“

Philip B. Kerr „Die Kinder des Dschinn“

Klaus Korden „Julians Bruder“

Marko Simsa „Die vier Jahreszeiten“ (mit CD)

 

Hörbücher:

Thomas Hettche -Truman Capote „Kaltblütig“

Magdalen Nabb „Nachtblüten“

Elke Heidenreich „Also…

 

Aus dieser Liste könnte ich nun schließen, dass ich vor allem Krimis und Biografien gelesen habe. Vor allem damals. Ich gebe zu, dass kann gut sein, obwohl ich mir heute leider für Biografien fast keine Zeit nehme, weil sie ungleich schwieriger und oft auch langatmiger zu lesen sind (für mich jedenfalls). Krimis hingegen mag ich auch heute noch sehr und wenn ich mir die Liste von 2004 betrachte, habe ich fast schon die „Who ist Who Liste“ der Krimiserien angekreuzt.

Feststellen kann ich aber leider auch, dass ich kein einziges Buch von dieser Liste gelesen habe.

Aus dem Heft (zum vergrößern anklicken):

 

So, und nun eine neue Liste, ich habe mir alle Inhaltsangaben im Heft 2004 nochmal durchgelesen und meine heutigen Favoriten angekreuzt:

Liebe:

Linn Ullmann „Gnade“

 

Biografien und Sachbücher:

Barbara Beuys „Der Preis der Leidenschaft“

Sueli Menezes/Pruni Prasske „Amazonaskind“

Nora und Stefan Koldenhoff „Aktenzeichen Kunst“

Carl Safina „Ein Albatros namens Amelia“

+ Rosamund Bartlett „Anton Cechov“

 

Geschichte:

Francoise Chandernagor: Das Kind im Turm

Helga Glaesener „Safran für Venedig“

Tom Bradby „Der Herr des Regens“

Kai Meyer „Das Buch von Eden“

Nicoals Remin „Schnee in Venedig“

+ Peter Dempf: „Mir ist so federleicht ums Herz“

+ Stefanie Gercke „Schatten im Wasser“

+ Ulrike Schweikert „Das Kreidekreuz“

 

Zeitgeschichte:

Susanne Fengler „Fräulein Schröder“

+ Antje Ravic Strubel „Tupolew 134“

+ Melania G. Mazzucco „Vita“

 

Krimi:

Val MacDermid „Echo einer Winternacht“

Arnaldur Indridason „Engelsstimme“

Hakan Nesser „Sein letzter Fall“

Liza Marklund „Der rote Wolf“

Andrea Camilleri „Das kalte Lächeln“

Michael Connelly „Unbekannt verzogen“

Ian Ranklin „Die Kinder des Todes“

Martha Grimes „Mordserfolg“

Christina v. Dithfurth „Mit Blindheit geschlagen“

Mark Mills „Amagansett“

Tess Gerritson „Todsünde“

Qui Xiaololng „Die Frau mit dem roten Herzen“

+ Leena Lehtolainen „Der Wind über den Klippen“

 

Familie: —

 

Gute Laune:

+ Dan Rhodes „Lady Di oder Das kleine weiße Auto“

 

Fantasy:

Susanna Clarke „Jonathan Strange & Mr. Norrell

 

Kinder und Jugend:

Christopher Paolini „Eragon“

Philip B. Kerr „Die Kinder des Dschinn“

Klaus Korden „Julians Bruder“

Marko Simsa „Die vier Jahreszeiten“ (mit CD)

+ Ian Falconer „Olivia und das verlorene Kuscheltier“

 

Hörbücher:

Magdalen Nabb „Nachtblüten“

 

Was hat sich geändert gegenüber 2004? Also, nicht viel. Viele Bücher die ich mir damals angekreuzt habe, würde ich auch heute noch gerne lesen. Im Bereich Geschichte konnte ich sogar noch drei zufügen, die mir damals entgangen sind. In Bereich Zeitgeschichte fiel ein Roman durch, dafür kamen zwei neue dazu. Die Krimis habe ich ungeprüft übernommen, da ich gerne viel Krimis lese und einer kam noch dazu, von der Autorin Leena Lehtolainen. Die Familienromane konnten mich auch beim zweiten Mal anschauen nicht überzeugen. Im „Gute Laune“ Bereich hörte sich zumindest nun ein Buch interessanter an „Lady Di oder das kleine weiße Auto“. Ob 2004 weniger Fantasy gelesen wurde? Ich stelle fest, dass es aus dem Bereich Fantasy nicht so viele Vorstellungen (nur 5!!) gab, daher konnte ich auch keine neuen Bücher ankreuzen. Eragon ist im Kinder- und Jugendbuchbereich zu finden. Schon seit Jahren will ich dieses Buch lesen, warum schaffe ich es nur nie? Im Hörbuchbereich fallen gleich zwei weg, die für mich nicht mehr so interessant sind, Truman und Heidenreich.

 

Fazit:

Diese Neubewertung hat mir gezeigt, dass nur einzelne Bücher aus meiner Liste „Must read“ rausfliegen würden, aber dafür sind auch andere dazu gekommen. Weiterhin gerne lese ich Krimis, wenn ich auch nicht hinterherkomme, bei den vielen Reihen die es heute gibt. Auch interessieren mich Zeitgeschichte und Biografen sehr. Was hier gänzlich fehlt, sind die Mainstream-Liebesromane, so als wären sie es nicht würdig, gelesen zu werden. Das finde ich doch sehr schade, aber seit 2004 hat sich diesbezüglich auch nicht viel geändert. Dieses Genre wird einfach nicht ernst genommen. Leider. Denn ich lese zwischendurch immer mal gerne etwas leichtes, einfaches und mit Happy End.

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