Morris, Julie – Superfood Suppen

Morris, Julie Superfood Suppen 978-3-86826-150-9 Königsfurt-Urania

Morris, Julie
Superfood Suppen
978-3-86826-150-9
Königsfurt-Urania

Inhalt:

Suppen machen glücklich – das ist unbestritten. Und es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten, aus leckeren und gesunden Zutaten fantastische Suppen zuzubereiten.
Die Rezepte reichen von der geräuchterten Kürbissuppe mit kandierten Nüssen über eine Gazpacho aus Wassermelone mit Gojibeeren bis zu einem Eintopf aus schwarzen Bohnen mit Kakao. Außerdem gibt es die Anleitung für das Zubereiten einer Superfood-Brühe, das Nonplusultra für Gesundheit und Antiaging.

Das Buch enthält viele Farbfotos und zahlreiche Tipps und Informationen über die Wirkungen der Superfoods. Die Rezepte sind einfach und enthalten vitalisierende, köstliche Zutaten, die den Körper zum Lächeln bringen und die Lebensqualität verbessern. Für die Küchenchefin Julie Morris gehörten Suppen zwar schon immer zu ihren Lieblingsspeisen, da sie neben dem guten Geschmack das Gefühl von Geborgenheit, Wärme und Zufriedenheit vermitteln aber tatsächlich war es eine Smoothie-Workshop-Teilnehmerin, die die Idee zu dem Buch „Superfood Suppen“ brachte. An einem kalten Herbsttag fragte sie fröstelnd: „Kann man eigentlich auch heiße Smoothies machen?“ Julie Morris musste lachen und antwortete: „Das nennt man dann wohl Suppe“.

Diese Frage blieb hängen und so ging Julie Morris ihrer persönlichen Leidenschaft nach und hat kreierte über 100 Rezepte mit saisonalen Zutaten und immer mit einem extra-Kick für Gesundheit und Schönheit: Mit Superfood-Power für Körper und Seele. (Quelle Königsfurt-Urania)

Meine Meinung:

Der Frühling kommt und wie immer jedes Jahr habe ich dann Lust auf frische Lebensmittel. Mein Körper braucht das anscheinend nach einem langen Winter. Vor zwei Wochen konnte ich wider besseren Wissens nicht widerstehen und habe mir auf dem Markt eine Packung Kräuter für die „Frankfurter Grüne Soße“ gekauft. Oft ist der Anteil an Petersilie und Schnittlauch in den Wintermonaten sehr hoch, da es sonst kaum frische Kräuter gibt. Der Preis hat mich fast umgehauen, 3,80€ ! für eine Packung. Da die Packung aber schon leicht lädiert aussah, dachte ich mir, wer weiß wie lange die da liegt!? Der Markthändler, der mein Zögern bemerkte, gab mir dann zwei Packungen für 3,80E, wahrscheinlich war er froh, dass die Tüten weg waren. Zu Hause bestätigte sich dann mein Verdacht, überwiegend Petersilie und Schnittlauch, sehr wenig Borretsch, Sauerampfer, Pimpinelle und ein verdorrter Haufen Kresse. Schade.

Jedenfalls fiel mir dann das Buch „Superfood Suppen“ in die Hände und das passte an diesen Tagen genau in mein Schema. Lust auf frisches, Lust auf gesundes.

Von der „Renaissance der Suppen“, wie im ersten Kapitel beschrieben wird, kann ich leider in meiner Umgebung nichts feststellen. Ich bin so ziemlich die einzige, die Suppen und Eintöpfe liebt. Für viele andere ist ein kein „richtiges Essen“, da kann man noch so viel Überzeugungsarbeit leisten wie man will. Julie Morris jedenfalls erklärt im ersten großen Kapitel viel über die Grundlagen, das 1×1 der Suppen, die Regeln (alles rund um gesunde und frische Lebensmittel), die Kosten, die Koch-Utensilien, die Aufbewahrung und die gesundheitlichen Vorteile. Unabdingbar sind Fette, natürlich die guten Fetten, die Autorin nutzt Kokos- oder Olivenöl. Neugierig war ich auf die Aromaträger und Gewürze, und ich kann sagen, alles ganz normale Sachen, nichts Exotisches wofür man ein „Haufen Geld ausgeben“ muss. Das sagt mir total zu, mit einfachsten Mitteln/Zutaten das Maximum erreichen. Das „gewisse Extra“ wird kurz vor dem Servieren zugefügt.

Morris, Julie Superfood Suppen 978-3-86826-150-9 Königsfurt-Urania

Morris, Julie
Superfood Suppen
978-3-86826-150-9
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Königsfurt-Urania

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz ohne unbekanntes oder „exotisches“ geht es dann aber doch nicht: Es gibt einen kleinen Exkurs zu verschiedenen Bohnensorten, Meeresfrüchten, Algen und Pilzen. Mit Algen kenne ich mich nicht so gut aus, die Sorten Kelp, Dulse, Nori etc. sagen mir nichts. Das gilt auch für die Pilze, ich meine Shiitake hat jeder schon mal gehört, aber Reishi, Cordycep oder Chaga sagen mir nichts. Der Begriff Umami wird erwähnt. Dann gibt es Beeren, ja, ich war auch überrascht, Gojibeeren, Sanddorn und Physalis als Suppenzutaten zu finden. Und dann erst die Wurzeln! Ingwer und Kurkuma (Kurkuma kenne ich nur als Gewürz, nicht im Roh-Zustand), okay, kann ich mir noch vorstellen, dann gibt es aber auch noch Maca (kenne ich nicht) und Yacon. Weiter geht es mit den Samen: Chia, Quinoa, Amaranth und besonders erwähnt wird Kakao. Ja, Kakao. Das wird spannend, was!? Und weiter mit den Körnern wie Emmer, Hirse, Buchweizen, Grünkern …. Also, wenn  man diese Zutatenliste liest, da wusste ich schon, dass ich mich von der Idee der herkömmlichen Suppen verabschieden kann.

Gut zu wissen ist noch, welche Zutaten man besser kocht und welche besser roh belassen werden sollen. Dazu gibt es eine zweiseitige Tabelle im Buch. Die fünf besten Superfood-Zutaten von Julie Morris  werden etwas später genannt. Welche das sind, verrate ich hier natürlich nicht.

Kurz bevor die ersten Rezepte präsentiert werden, gibt es noch Tipps zum abschmecken, zum pürieren und ein ganz großes Thema: Brühen, natürlich selbstgemacht!

Morris, Julie Superfood Suppen 978-3-86826-150-9 Königsfurt-Urania

Morris, Julie
Superfood Suppen
978-3-86826-150-9
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Misobrühe, Gemüsebrühe, Pilzbrühe, Meeresgemüsebrühe und andere können als Basis für Rezepte genommen werden. Zwischen Fond und Brühe gibt es übrigens einen Unterschied. Weitere Brühen sind Energiebrühe, Entgiftungsbrühe, Heilbrühe etc. Also, ich war schon etwas erstaunt über die Vielfalt der Brühen. Knochenbrühe, die ich zugegebenermaßen sehr mag, ist im Sinne der Autorin kein Superfood und sie erklärt dies auch ausführlich. Auch eine Biohähnchen-Brühe kam aufgrund hoher Blei-Belastung nicht gut weg. Hier werde ich mich allerdings nicht bekehren lassen, denn wenn man die Erzeuger der Nahrung kennt und weiß, was gefüttert wird, sehe ich darin kein Risiko. Und manchmal denke ich auch, dass man selbst bei Bio-Gemüse aus dem Supermarkt nie sicher sein kann, ob es nicht doch eine Umwelt-Belastung inne hat.

Dann geht es auch schon los mit den Rezepten. Kurz unter dem Rezept-Namen gibt es ein zwei erklärende Sätze und anhand von Symbolen wird auf einen Blick sichtbar, für was die Suppen vorteilhaft sind. Zum Beispiel steht ein Herz für Herzgesundheit, ein Tropfen für Kalorienarm, ein Blatt für Entgiftung etc.

Morris, Julie Superfood Suppen 978-3-86826-150-9 Königsfurt-Urania

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Die Suppen sind in folgende Rezept-Kategorien aufgeteilt:

-Gekühlte Suppen

-Cremig-feine Suppen

-Klare Suppen und Nudelsuppen

-Dicke Suppen

-Eintöpfe und Chilis

-Buntes Beiwerk für Suppen

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Zum Schluss gibt es „Extras“, hier wird zum Beispiel aufgelistet, welche Lebensmittel man alternativ nehmen kann, wie Leinsamen anstatt Chiasamen, Apfelringe anstatt Yacon-Scheiben usw. Es gibt Umrechnungstabellen die besagen dass eine Tasse Gojibeeren ca. 111g sein sollen und jede Menge Bezugsquellen- und Literaturnachweise.

Zwei Register runden das Buch ab, ein Register in dem sich schnell nachschlagen lässt, welche Suppe Immunstärkend oder Proteinreich ist und dann noch das normaler Register sortiert nach A-Z.

Fazit:

Dieses Buch hat mich vollkommen überzeugt. Der Aufbau des Buches in drei Teile ist sehr strukturiert. Gerade der erste Teil, der sich eher mit den Zutaten und dem „drum herum“ befasst, hat mich lange gefesselt. Es gibt so viele interessante Informationen über die Zutaten, die Brühen und die Wirkung. Diese sind so locker präsentiert, dass das lesen und anschauen viel Freude macht und das ich auch oft an Stichwörtern „hängen blieb“. Nicht zu jedem Rezept gibt es ein Foto, was ich schade fand. Die Rezepte selber sind so ausgefallen oder auch einfach wie die Zutaten.

Alles in allem: Ich liebe dieses Buch!

Zum Buch/Verlag: http://www.koenigsfurt-urania.com/shop/produktansicht/superfood-suppen.html

Hier ist die Seite des Verlages mit weiteren Informationen zu Superfood im Allgemeinen. Es gibt auch einen Blog von einer Mitarbeiterin, den man abonnieren kann, was ich natürlich sofort gemacht habe.

http://www.superfood-kueche.de/

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