Drake, Jocelynn – Night Walker: Jägerin der Nacht

Drake, Jocelynn Night Walker - Band 1 Jägerin der Nacht 978-3-8025-8251-6 Lyx

Drake, Jocelynn
Night Walker – Band 1
Jägerin der Nacht
978-3-8025-8251-6
Lyx

Inhalt:

Mit ihren sechshundert Jahren gehört Mira zu den ältesten Vampiren Nordamerikas. Sie besitzt zudem eine Gabe, die sie von allen anderen Nachtwesen abhebt: die Macht über das Feuer. Mira wacht über die jüngeren Vampire in ihrer Domäne und sorgt dafür, dass der Frieden mit den Gestaltwandlern gewahrt wird. Eines Tages kommt der Vampirjäger Danaus in ihre Stadt. Als sie ihm im Kampf gegenübersteht, muss sie feststellen, dass auch Danaus kein gewöhnlicher Sterblicher ist. Außerdem bringt er unheilvolle Neuigkeiten: Die Naturi, grausame, archaische Elfenwesen, die einst von der Erde verbannt wurden, sind zurückgekehrt, um Menschen und Vampire gleichermaßen zu vernichten!

Meine Meinung:

Es gibt mittlerweile sehr viele Autorinnen, die Geschichten mit dem Thema „Vampir-Liebes-Geschichten“ oder „Gestaltwandler“ etc.  schreiben. „Kenner“ dieses Genre haben ein Auge für  diese Lese-Exemplare und erkennen sie schon von weitem an der Covergestaltung. Und so wurde ich zufällig in meiner Stadtbücher auf dieses Buch aufmerksam, die Autorin war mir allerdings nicht bekannt und dahingehend war ich gespannt.

Das Setting ist bekannt, der Kampf um Gut und Böse in einer Parallelwelt, in der viele Menschen nichts von den magischen Wesen ahnen. Und Gut und Böse ist auch nicht immer so genau zu unterschieden.

Das außergewöhnliche an dieser Geschichte ist die Hauptprotagonistin Mira. Eine sehr starke, über 600 Jahre alte Vampirin. Praktisch unbesiegbar, ist sie die Hüterin einer Stadt. Sie wird respektiert, alle erkennen ihre kraftvolle Magie an. Was niemand weiß, vor hunderten von Jahren wurde sie von den Naturi gefoltert, und das ist auch ihre Schwachstelle.

Eines Tages kommt der Vampirjäger Danaus in die Stadt. Mira hat keine Angst vor ihm, ist sich sicher, dass sie ihn töten wird, so wie es „die Natur“ verlangt. Doch es kommt anders, es kommt zu keinem echten Kampf. Danaus sucht ihre Hilfe, da ihre alten Feinde die Naturi wieder Kräfte sammeln und alle magischen Wesen zu Sklaven machen wollen. Wohl oder übel muss Mira mit Danaus zusammen arbeiten.

Danaus ist ein rätselhafter Charakter, ein Mensch, und dennoch ein 1000 Jahre alter Vampirjäger. Ein undurchsichtiger Charakter und sehr rätselhaft mit seinen angewandten starken magischen Fähigkeiten, die er eigentlich nicht haben dürfte. Selbst Mira wundert sich. Ich denke, da kann man sich auf die ein oder andere Überraschung noch gefasst machen.

Zudem könnte man denken, die beiden kommen ziemlich schnell zusammen und bilden damit das Love-Interest dieser Geschichte. Dies ist aber nicht so. Über lange Strecken passiert erst mal nichts, oder besser gesagt, Mira vergnügt sich woanders. Ich hatte schon gedacht, das gibt gar nichts mehr, als sich die Lage im letzten Drittel wandelt. Die beiden kommen sich sehr langsam näher, wissen aber, dass ihre Leidenschaft eigentlich keine Chance hat, sie sind Totfeinde.

Zudem verändern sich gegen Schluss auch einige Charaktere, die ich am Anfang anders eingeschätzt hatte, z.B. von Mira’s „Zieh-Vater“  und „Zieh-Mutter“ Jabari und Sadira. Dies trug auch dazu bei, dass ich sehr neugierig wurde, wie es denn nun weitergeht. Auch Danaus, der wegen seiner magischen starken Kräfte nun zu der Triade gewählt wird, einem Verbund der mächtisten Vampire. Eigentlich ein Unding, da Vampire und Vampirjäger nicht zusammenarbeiten.

Fazit:

Die Geschichte ist nicht unbedingt typisch für dieses Setting, da Mira eine sehr starke Vampirin ist. Ebenfalls untypisch die lange Phase in der es keine Anziehungskraft zwischen Mira und Danaus  gibt. Jedoch hat die Geschichte ein sehr ausführliches Setting, das damit sehr glaubwürdig ist. Und somit geschieht auch die Annährung von Mira und Danaus sehr authentisch, denn eigentlich sind Vampir und Vampirjäger Totfeinde. Trotz oder gerade wegen der Ausführlichkeit gibt es schon mal Längen, dennoch lässt einen der angenehme Erzählton immer weiterlesen.

Ich fand das Setting interessant und habe dann direkt mal recherchiert, ob dies eine Reihe ist. Jein, es gibt wohl insgesamt vier Teile, aber es gibt keine neuen Protagonisten sondern aller vier Bücher handeln von Mira und Danaus. Das erklärt natürlich die langsame Herangehensweise an die Beziehung zwischen den beiden.

Das Ganze erinnert mich ein wenig an Katie MacAlister’s „Dragon Love“, auch hier dauert es mindestens vier Teile, bis die Hauptprotagonisten ein richtige Happy End haben. Und dazu fehlt mir letztendlich die Geduld, ich meine, eine Trilogie geht ja gerade noch so. Aber, um diese vier Bände der Nightwalker zu lesen, da fehlt mir einfach die Zeit und werde wohl die Reihe mit diesem ersten Band beenden. Obwohl ich eigentlich doch sehr neugierig bin, was in besagter Nacht am Machu Picchu passiert ist, was Jabari vor Mira geheim hält, und was es genau mit Sadira auf sich hat. Gerade nach dem Schluss möchte man liebsten sofort wissen, was es mit einzelnen Begebenheiten auf sich hat. Aus diesem Grund lese ich vielleicht doch noch die anderen Bände, einfach um der Vollständigkeitshalber.

 

Reihenfolge

Jägerin der Nacht
Band 1 Nightwalker Mira + Danaus
Band 2 Dayhunter Mira + Danaus
Band 3 Dawnbreaker Mira + Danaus
Band 4 Firestarter Mira + Danaus

 

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