Iburg, Anne – Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen

Iburg, Anne Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen 978-3-89993-868-5 Humboldt

Iburg, Anne
Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen
978-3-89993-868-5
Humboldt

Inhalt:

Lebererkrankungen können viele unterschiedliche Ursachen haben: Neben Hepatitisviren, Alkohol und Medikamenten können auch Übergewicht, Stoffwechsel-oder Autoimmunerkrankungen die Leber schädigen. Dieses Ratgeber-Kochbuch hilft den Betroffenen, die Grundlagen der Ernährung bei Lebererkrankungen zu verstehen und umzusetzen. Da die Hauptnährstoffe, wie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate sowie der Kaloriengehalt der Rezepte ausgewiesen sind, kann sowohl der Übergewichtige mit einer Fettleber als auch der Patient mit einer Leberzirrhose und Untergewicht aus dem Buch kochen.

Meine Meinung:

Auf den ersten 65 Seiten lernt man viel über die Leber. Angefangen mit den Laborwerten zu den Leberkrankheiten wie Fettleber, Hepatitis, Leberzirrhose, Leberkrebs, Gallensteine und autoimmune Lebererkrankungen. Man sollte es schon konzentriert lesen, es sind keine Texte die man mal ebenso überfliegen kann, auch wenn der Inhalt eher vereinfacht dargestellt wurde. Weiter geht es mit Lebensmitteln, die die Leber unterstützen. Manche Tipps werden bekannt vorkommen, da sie auf einer gesunden Ernährung basieren.

Im zweiten Teil des Buches wird kurz die Leberdiät erklärt und dann gibt es von Seite 74 -147 viele leckere Rezepte. Wenn ich mir die Rezepte so anschaue, würde ich nicht denken, dass es extra Leber- oder andere diätische Rezepte sind. Praktischerweise steht unter jedem Rezept, was besonders enthalten ist, z.B. „Reich an Eiweiß“, „Reich an Beta-Carotin und Bitterstoffen“, „Reich an sekundären Pflanzenstoffen“.

Der Einstieg in die Leberdiät kann aus einem zehntägigen Fasten bestehen, mit Müsli und Gemüsesuppe. Zuerst dachte ich naja, dann gefiel mir die Idee aber ganz gut. Das Fasten bereitet einen mental auf eine Ernährungsumstellung vor und es geht total einfach, weil man nur Müsli und Gemüsesuppe da haben muss. Und das lässt sich beides auf Vorrat vorbereiten. Die Gemüsesuppe, ist variierbar, was die Jahreszeiten  hergeben oder der persönliche Geschmack halt so mag. Nach dem zehnten Tag werden die einzelne Mahlzeiten (Gemüsesuppe oder Müsli) mit Vollkornbrot ergänzt oder ersetzt.

Die Rezepte sind einfach lecker und auch oft mit einem appetitlichen Foto dargestellt. Ich habe mal durchgeblättert und meine Lieblinge rausgesucht:

Tomaten Feta Paste (Seite 76)

Radicchio-Salat (Seite 88)

Mexikanischer Quinoa Salat (Seite 92)

Möhrensalat Ali Baba (Seite96)

Asia-Wok mit Nudeln und Tofu (Seite 112)

Tagliatelle mit Räucherlachs (Seite 114)

Oliven-Tomaten-Dinkelbrot (Seite 127)

USW.

 

Fazit:

Das Buch bietet einen kleinen und einfachen Überblick zum Thema Leber und Leberdiät. Sowohl die Leberkrankheiten werden kurz besprochen, wie auch die Bestandteile einer Leberdiät. Leckere Rezepte runden das Buch ab.

Ein kleines Einsteiger-Buch für jedermann, mit einem Geleitwort der „Deutschen Leberhilfe e.V.“.

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