Zusak, Markus – Die Bücherdiebin

 

Zusak, Markus Die Bücherdiebin 978-3-570-13274-6 Cbj

Zusak, Markus
Die Bücherdiebin
978-3-570-13274-6
Cbj

Inhalt

Selbst der Tod hat ein Herz …
Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.
‚Die Bücherdiebin‘ ist eine Liebesgeschichte, eine Hommage an Bücher und Worte und eine Erinnerung an die Macht der Sprache, die im Roman von Markus Zusak viele Facetten zeigt: den lakonisch-distanzierten Ton des Erzählers, Poesie und Zuversicht – und die reduzierte Sprache der Nazipropaganda.

Meine Meinung:

Ein Buch, das mich einige Zeit lang beschäftigt hat, ein Buch, das nachwirkt. Ein starkes Buch. Das „grobe“ Thema: Kindheit, Freundschaft, Nachbarschaft im 2. Weltkrieg. Die Geschichte von Liesel, ihrem Kinderfreund Rudi, von Max dem versteckten Juden und überhaupt von der ganzen Straße.

Eine ganz besondere Erzählweise, die ich so noch nicht kannte: der Tod erzählt die Geschichte von Liesel und die ganz besondere Schreibweise: eingeworfene Bemerkungen, Überschriften und Absätze mitten im Text irritierten nur kurz, und dann hatte es mich gepackt. Das Buch, die Geschichte.

Es zog mich tagelang in seinen Bann, zu unterschiedlichen Uhrzeiten, in jeder absolut freien Minute.

Ein paar Mal musste ich weinen, ich habe mit gefiebert, mit gelitten.

Ein besonderer Satz aus diesem Buch, Seite  537: „Er brachte sich um, weil er hatte Leben wollen.“

Fazit:

Das Buch hatte mich auf den ersten Seiten schon gepackt und mich noch längere Zeit beschäftigt. Die Geschichte hat einen sehr eigenwilligen und für mich ungewohnten Schreibstil im Sinne von Bemerkungen, die sehr auffällig durch Absätze und Schrifttyp gestaltet wurden. Eine ungewöhnliche Perspektive: „Der Tod“ ist der Erzähler und erzählt die Geschichte von der Bücherdiebin! Den Erzählton empfand ich als poetisch.

Lieblingsbuch!

Empfehlenswert!

 

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