Ahern, Cecelia – Die Liebe deines Lebens

Ahern, Cecilia Die Liebe deines Lebens ISBN: 978-3-596-19729-3 Fischerverlage

Ahern, Cecilia
Die Liebe deines Lebens
ISBN: 978-3-596-19729-3
Fischerverlage

Inhalt:
Christine & Adam: eine Geschichte voll Schmerz, Glück und Lachen – von einer Liebe, die Leben rettet.
Adam will einfach nur, dass alles aufhört. Er ist über das Geländer der Brücke geklettert und schaut hinunter in das kalte, schwarze Wasser. Christine will einfach nur helfen. Mit einem Deal kann sie Adam vom Springen abhalten … aber wie lange? (Quelle Fischerverlage)

Meine Meinung:
Die Autorin Cecelia Ahern ist mir schon immer

ein Begriff gewesen, allerdings, ohne dass ich je ein Buch von ihr gelesen hätte. Als ich in meiner Stadtbücherei über dieses Buch „gestolpert“ bin, dachte ich, es wird nun mal Zeit, eines der Bücher der Autorin zu lesen. Dieses war also mein erstes Buch von Cecilia Ahern.
Das erste Drittel des Buches war auf eine unaufgeregte Weise spannend und einfach geschrieben. Die letzten zwei Drittel zogen sich für meinem Geschmack etwas zu sehr in die Länge, so dass ich ständig ganze Textpassagen einfach nur überfliegen statt lesen wollte. Auch kamen mir manche Szenen vor, als wären sie schon für das Kino geschrieben, genau wie der Schluss (Happy End). Der Hauptprotagonist Adam war mir zu unmännlich und viele Szenen einfach unglaubwürdig, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass er sich so „unterbuttern“ und herumkommandieren lässt. Manches war einfach unrund. Hauptprotagonistin Christine ist eine Möchtegern-Therapeutin, so dass sich viele Sätze und Abschnitte wie aus einem Ratgeber anhören. So spricht doch kein Mensch. Das störte mich in meinem flüssigen Lesegenuss.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Geschichte als eine Art „Rosamunde-Pilcher-Verfilmung“ sicherlich Erfolg hätte.

Der Schreibstil hat mir gefallen, hier zwei ausgewählte Textpassagen aus dem Buch:

Seite 11: Wenn man andere Leute darum beneidet, dass Ihre Ehe in die Brüche geht, weiß man, dass man selbst Eheprobleme hat.

Seite 28: Ich war auf der Suche nach einem Ort, an dem ich wieder ins Gleichgewicht kam… Dahinter steckte die Idee, dass man sich einen Ort suchte, an dem man sich gut fühlte, mit dem sich vielleicht eine schöne Erinnerung verband, einen Platz, der einem das Herz wärmte …

Fazit:
Eigentlich ganz nett und federleicht lesebar, aber insgesamt nicht wirklich überwältigend. Ich gestehe, ich bin nicht wirklich in Versuchung, noch einen Roman dieser Autorin zu lesen. Aber wer weiß.

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