Andersen, Susan – Lady Sunshine und Mister Moon

Andersen, Susan Lady Sunshine und Mister Moon ISBN 978-3-89941-732-6

Andersen, Susan
Lady Sunshine und Mister Moon
ISBN 978-3-89941-732-6

Inhalt:

Showtime in Las Vegas! Eine sexy romantische Komödie von Bestsellerautorin Susan Andersen.
Sie sind wie Hund und Katze: die quirlige Revuetänzerin Carly Jacobsen und der nüchterne Security Guard Wolf Jones. Sie ist für ihn das leichte Showgirl mit den knallig roten Fingernägeln. Er für sie der humorlose Langweiler. Dabei entgeht keinem von beiden, dass es zwischen ihnen dennoch mächtig knistert. Und weil in Las Vegas niemand gern allein schläft, kommt es zu einem

Deal: Sex ist okay, Gefühle verboten. Als Wolf aber seinen Umzug ankündigt und Carly von einem Stalker verfolgt wird, wendet sich das Blatt.
„Susan Anderson begeistert mit einer frechen Kollision von zwei hinreißenden Dickköpfen. Witzig, erotisch, leidenschaftlich und ein bisschen gefährlich – das perfekte Sommerbuch!“  Romantic Times BOOKreviews (Quelle mtb Verlag)

Meine Meinung:
Sicherlich kennt ihr dies: Ihr lest ein Buch einer für euch neuen Autorin, das gefällt euch und ihr sucht gezielt nach einem anderem Buch derselben Autorin in der Hoffnung, ein ähnlich gutes Buch zu lesen. So ging es mir mit „Küssen auf eigene Gefahr“ von dieser Autorin.
Das war der Grund, warum ich dieses Buch „Lady Sunshine und Mister Moon“ lesen wollte. Der Titel hört sich witzig an, der Rückentext/die Inhaltsangabe naja war nicht so mein Thema aber ich wollte mich von der Autorin und überraschen lassen.
 
Es hat leider nicht funktioniert. Das Buch startete zäh und blieb auch zäh. Kein Spannungsbogen, der mich am lesen halten wollte. Die Hauptprotagonisten, Carly die Tänzerin und Wolf der Security Guard konnten mich nicht überzeugen, was für mich auch an der langen Annäherungsphase der beiden lag.
Interessant fand ich den Ort der Handlung, Las Vegas und ein Spielcasino. Carly ist schon seit Jahren Tänzerin in einer Show. Sie sieht gut aus, hat diverse Bekanntschaften gehabt, noch nichts Ernstes. Sie ist sehr tierlieb und bietet herrenlosen Tieren eine Unterkunft in ihrer Wohnung.
Dies stört ihren Nachbarn, Wolf, deutschstämmig, der als Security Guard im selben Casino arbeitet wie Carly. Wolf fühlt sich durch das Jaulen der Hunde beim schlafen gestört. Er will Karriere machen und arbeitet hart dafür, er hat einen genauen Plan für sein Leben. Eine Tänzerin gehört ganz gewiss nicht dazu.
Ein Handlungsstrang in dieser Geschichte ist die Tierliebe von Carly, und ein Hund, der nur deutsche Befehlskommandos versteht, z.B. „Sitz“. Weitere Handlungsstränge kommen dazu, als Wolfs Neffe Niklaus bei ihm einzieht und Wolf, vorher ziemlich kaltherzig, auf einmal „menschlich“ wird.
Also, ich habe mich bis Seite 135 durch gequält, und selbst dafür habe ich mehrere Ansätze gebraucht, und wer mich kennt, weiß, dass ich notfalls bis vier Uhr nachts lese, wenn mich ein Buch interessiert, egal ob ich am nächsten Morgen arbeiten muss oder nicht.
Ich kann nicht genau definieren, warum es mir nicht gefallen hat. Vielleicht war die Geschichte zu ruhig, und ich gerade nicht in der Laune für ruhige Geschichten. Vielleicht waren zu viele Klischees untergebracht. Vielleicht war es einfach stellenweise zu altbacken umschrieben. Vielleicht gab es zu viel passende oder unpassende Begebenheiten (z.B. Carly arbeitet jahrelang als Tänzerin und dann kommt ihr plötzlich die Idee, als Lehrerin zu arbeiten, weil sie das irgendwann mal studiert hat. Ich meine, das ist doch ein großer Sprung…).
Kurz bevor ich mit dem Lesen aufgehört habe, stellt Carly fest, dass sie von einem anonymen Verehrer Blumen geschickt bekommt. Dies ist ihr unangenehm und sie fühlt sich nicht wohl dabei.
Es kommt also ein weiterer Handlungsstrang mit einem Stalker dazu. Sicherlich spannend, aber nicht so spannend, dass ich weiterlesen wollte.
Fazit:
Keine Spannung, die Handlung langsam vor sich hin-plätschernd; viel Geplaudere im Backstage Bereich über Make Up, Kostüme; viele langweilige und künstlich produziert wirkende Unterhaltungen mit ihren Freunden; was soll ich noch mehr sagen? Ich war enttäuscht und habe das Buch nicht zu Ende gelesen.
Ich kann es leider empfehlen.
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